Training in den Bergen

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Das Sommertrainingslager im tschechischen Riesengebirge zählt schon seit vielen Jahren zur Tradition im Vereinsleben des RSV. Dabei wird das Trainingslager schon so lange durchgeführt, dass Dieter Pätzold eine genaue Zahl auf Anhieb nicht sagen konnte. In diesem Jahr nahmen neben den beiden Trainern Dieter Pätzold und Frank Luttuschka 13 Sportler teil.

Geändert hat sich in den letzten Jahren nicht viel. So war das Ziel wie auch in den letzten Jahren das Juniorhotel Roxana in Rokytnice, welches günstig am Hang gelegen immer eine beeindruckende Aussicht bietet. Pünktlich nach der Ankunft stand gemäß der böhmischen Gastfreundschaft schon das Mittagessen bereit um direkt danach direkt die Zimmer im obersten Stockwerk zu beziehen. Der Weg dorthin schien dabei besonders nach langen Trainingseinheiten nie enden zu wollen.

Da besonders die älteren Teilnehmer die umliegenden Straßen des Riesengebirge mittlerweile in- und auswendig kennen, war man hier besonders darauf aus, doch noch neue Landstriche zu finden. Den Anfang machte eine Rundtour durch das nördlich angrenzende Isergebirge, gefolgt von den verwinkelten Straßen bei Bozkov und der wunderschönen Wiesenlandschaft bei Ponikla. Das zumindest aus sportlicher Sicht gesehene Highlight war die Fahrt auf die Spinderlbaude, welche auf einer Höhe von 1200m über Spindlermühle, direkt an der Grenze zu Polen liegt. An diesen Tag mussten so über 100km zurückgelegt werden. Den Abschluss bildete am Freitag die Fahrt auf die Vrbatova Bouda, welche 1400m über den Meeresspiegel, nahe der Elbquelle, liegt.

Nach dem Training und einer kurzen Erholungspause waren die 15 Sportler auch in der Freizeit weit unterwegs. So konnten die Rennfahrer am Montag in Spindlermühle ihr können auf der Sommerrodelbahn zeigen. Am Dienstag ging es dann zu Fuß auf den Medvedin (1235m), wo nicht nur ein weitläufiger Spielplatz, sondern auch Plätze zur Erholung warteten. Am Mittwoch standen die Räder still und es ging wie bereits im letzten Jahr mit dem Zug nach Liberec. Dort teilte man sich und fuhr auf den Jeschken oder in den Zoo. Eine seltene Chance wurde am Donnerstag beim Besuch der Harrachover Glashütte geboten. So konnte wer wollte jeder einmal das Handwerk des Glasblasen direkt im Betrieb ausprobieren und die entstandene Glaskugel auch mit nach Hause nehmen.

Mehr Bilder zum Trainingslager sind im internen Bereich der Homepage bereitgestellt.